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Zur aktuellen Diskussion über Wett- und Dopingskandale im Sport erklärt Ewald Groth MdL, sportpolitischer Sprecher:
"Die aktuellen Diskussionen und Vorfälle beweisen, dass Doping und Wettbetrug in NRW immer noch auf die leichte Schulter genommen werden. Unsere Forderung nach einem Gesetz gegen Sportbetrug ist deshalb heute umso dringender. Bisher hat die schwarz-gelbe Landesregierung ein Gesetz abgelehnt und wird so wieder von anderen Landesregierungen überholt. CSU-Ministerin Merk hat sich für Bayern zu dem Problem bekannt und hat Initiativen vorgelegt. Nun muss Innenminister Wolf endlich nachziehen. Als Sportland Nr.1 sollte NRW den Schutz des Sports endlich ernst nehmen.
Über den Bundesrat hat NRW die Möglichkeit Einfluss zu nehmen und den Straftatbestand des Sportbetruges durchzusetzen. Außerdem sollte schnellstens eine Schwerpunktstaatsanwaltschaft Doping und Sportbetrug in Köln eingerichtet werden.
Sport muss fair bleiben und vor Betrügereien geschützt werden."